SPD-Stadtratsfraktion informiert: Stadtrat begrüßt Bebauungskonzept auf dem Kappelmann-Gelände in Maximiliansau

Veröffentlicht am 17.01.2019 in Allgemein

Zur letzten Sitzung des Stadtrats war mit dem Bebauungsvorschlag für das Kappelmann-Gelände neben der Rheinhalle in Maximiliansau ein sehr bedeutsames Thema für den Ortsbezirk auf der Tagesordnung. Nachdem bereits der Ortsbeirat Maximiliansau und der Bau- und Umweltausschuss mehrheitlich – gegen die Stimmen der CDU – den Bebauungsvorschlag begrüßte und die Weiterverfolgung empfahl, stand am 18. Dezember 2018 die Entscheidung des Stadtrats an. [Lesen Sie hier weiter]

Die Bebauung des Kappelmann-Geländes ist bereits seit dem Erwerb des Geländes durch die Stadt Anfang der 1980er Jahre Gegenstand wiederholender und sich bis dato im Kreis drehender Gespräche. Dank Ortsvorsteher Jochen Schaaf, der dem Thema die notwendige Priorität in seiner Amtszeit verliehen hat, wurden 2015 bzw. 2017 und im November 2018 konkrete Vorschläge seitens der Wohnbau Wörth und der Firma Konzok vorgestellt.

Die Sachlage ist nach Ansicht der SPD-Stadtratsfraktion eindeutig: In unserer Stadt fehlt es an Wohnraum, bezahlbarem Wohnraum. Eine Veräußerung an einen privaten Investor würde die Einflussmöglichkeiten der Stadt in diesem Punkt deutlich verringern, deshalb begrüßt man das Interesse der Wohnbau Wörth an diesem Projekt. Der zu schaffende Wohnraum soll barrierefrei sein und somit für alle Altersgruppen attraktiv. Zudem fehlt es in Maximiliansau an medizinisch-pflegerischer Infrastruktur, dazu zählen barrierefreie Praxisräume für Ärzte und Therapeuten sowie einer Tagespflege-Einrichtung. Insbesondere mit Blick auf den demografischen Wandel besteht auch Handlungsbedarf im Bereich von Wohnprojekten für Senioren. Darüber hinaus täte Maximiliansau auch eine Begegnungsstätte in Form eines Cafés mit gepflegter Außenanlage gut.

SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP stimmen geschlossen für den Bebauungsvorschlag

Nach den kontroversen Diskussionen in den vorgelagerten Gremien folgte im Stadtrat eine weitere Aussprache, in der Jürgen Nelson für die SPD die Bedeutung des Projekts für die Entwicklung des Ortsbezirks hervorhob. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Praxisräumen, einer Tagespflege sowie eines Cafés stellen eine deutliche Verbesserung der Versorgungslage für die Bürgerinnen und Bürger dar, so Nelson. Auch Ortsvorsteher Jochen Schaaf (SPD) betonte, dass das vorliegende Vorhaben eine Aufwertung darstellt. Für Schaaf war vor allem wichtig, dass durch die Neubauten keine Parkplätze wegfielen, hierfür hat die Stadt die Schaffung neuer Parkräume vorgesehen, so Schaaf. Auch der Bau einer Tiefgarage auf dem Kappelmann-Gelände sorgt für ausreichend Parkraum für die Bewohner des zu erstellenden Neubaus.

Insgesamt stellt das Vorhaben aus Sicht der SPD eine deutliche Aufwertung des Orts dar. Auch vonseiten der Fraktion Bündnis 90/Die Grüne kam Unterstützung für das Vorhaben.

Bei der Abstimmung über den Bebauungsvorschlag stimmten die Stadträte von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP gegen die Stimmen der CDU für die Weiterverfolgung des Bebauungsvorschlags. Mit diesem mehrheitlichen Votum folgt der Stadtrat den Empfehlungen des Ortsbeirats Maximiliansau und des Bau- und Umweltausschusses.

Im Jahr 2019 werden die Wohnbau Wörth und die Firma Konzok in die Detailplanung in Abstimmung mit der Stadt sowie den städtischen Gremien gehen.

 
 

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