Allgemein
Die Ortsbegehung in Maximiliansau am 14. August stand im Zeichen hochaktueller Themen: Bei der ersten Station unter der Rheinbrücke erläuterten der Vorsitzende des Ortsvereins, Jürgen Nelson, und Ortsvorsteher Jochen Schaaf die aktuellen Entwicklungen zur Rheinbrücke. Mit großer Sorge wurde die angekündigte Vollsperrung der Rheinbrücke im Jahr 2017 diskutiert – das Land Baden-Württemberg will an 12 bis 15 Wochenenden eine Vollsperrung verhängen, um die Brücke mit hochfestem Beton zu sanieren.
Mit klaren Worten reagiert der SPD- Stadtverband auf den Zeitungsbericht der Rheinpfalz vom 10. August, in dem Bürgermeister Seiter erneut die kurzfristige Schließung der Kulturhalle Schaidt durch die Kreisverwaltung als überraschend bezeichnet und die Verantwortung zurückweist. „Die Verantwortung für die Einhaltung und Umsetzung der Brandschutz- vorschriften liegt ganz klar und ausschließlich bei der Stadt Wörth als Bauherr. Die Kreisverwaltung ist als Genehmigungsbehörde lediglich eine Kontrollinstanz“, stellt Jürgen Nelson, stellvertretender Vorsitzender des SPD- Stadtverbands, richtig. Die Stadt habe es also selbst und in voller Verantwortung versäumt, ihre ureigenste Aufgabe zu erfüllen.
Bei der traditionellen Ortsbegehung der SPD in Schaidt kamen brennende Themen zur Sprache: Bei der ersten Station im Industriegebiet Schaidt wurde intensiv über die weitere Entwicklung diskutiert. Das Vorhaben, kleine Parzellen am Rande so weit wie irgendmöglich zu vermarkten, das Naturschutzgebiet im Kern aber zu belassen, fand keine Zustimmung. „Wir sollten alles dafür tun, wieder zu einem ordentlichen Industriegebiet zurückzukehren“, betonte der Bewerber für das Amt des Bürgermeisters, Dr. Dennis Nitsche. „Flickschusterei hilft uns nicht weiter, man sollte die Dinge entweder richtig machen oder besser sein lassen“, sagte Peter Gast, der die bisherige Entwicklung für die Teilnehmer zusammenfasste.
Sehr herzlich lädt der SPD-Stadtverband die Bürgerinnen und Bürger zur dritten Sommer-Ortsbegehung im Ortsteil Wörth am Freitag, 21. August, 18 Uhr, ein. Treffpunkt ist der Karl-Josef-Stöffler-Platz am Alten Rathaus. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Roland Heilmann und dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Wörth, Wolfgang Faust, führt der Kandidat für das Amt des Bürgermeisters, Dr. Dennis Nitsche, die Teilnehmer zu aktuellen Brennpunkten der Wörther Ortspolitik: Querungshilfe Ludwigstraße, Sanierung und bauliche Entwicklung des Altorts sowie Umgang mit Durchgangsverkehr und ruhendem Verkehr, Perspektiven für Kiosk und Minigolf-Anlage im Bürgerpark, Besichtigung des geplanten Standorts eines Ärztehauses am Dorchbergzentrum und des neuen Kunstrasenplatzes sind die zentralen Themen.
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