Neue Kulturhalle muss kommen! Klare Worte bei der Ortsbegehung der SPD in Schaidt

Veröffentlicht am 17.05.2014 in Allgemein

„Die Ablehnung der Stadtratsmehrheit von CDU und Grünen zu unserem Vorschlag für den Standort der Kulturhalle im Sportzentrum ist eine Farce“, erklärte der Vorsitzende der SPD Schaidt, Herbert Hauck. Bei der Ortsbegehung der SPD in Schaidt am 9. Mai war die Verzögerung der Standortfestlegung das Hauptthema.

„Mich ärgert es persönlich sehr, mit welch fadenscheinigen Vorwänden und welchen Eskapaden die CDU den Fortgang dieses Projekts torpediert hat“, fügt Ortsvorsteher Kurt Geörger hinzu. „Die Stadt hat die doch selbst schon 5 Millionen Euro für die Halle in der Haushaltsplanung für dieses Jahr drinstehen! Was soll denn das!“, entrüstete sich ein Bürger. Für die SPD Schaidt ist der derzeitige Zustand der alten Kulturhalle unhaltbar. Ein Neubau an der optimal geeigneten Stelle im Sportzentrum ist eindeutig die beste Lösung – und zudem kostengünstiger als die Generalsanierung der alten Halle. Der neue Standort bietet nicht nur ebenerdigen Raum und alten- sowie behindertenfreundliche Flächen, sondern verfügt auch über Freiflächen. Die vorhandenen Parkplätze und die Möglichkeit, auch abends musikalische Veranstaltungen durchführen zu können ohne Nachbarn und Anwohner zu stören, sprechen eindeutig für den neuen Standort. „Meine Hoffnung richtet sich nun auf die Kommunalwahlen“, beschreibt Herbert Hauck die weitere Strategie der SPD. „Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat zu unseren Gunsten zu ändern. Der Neubau der Kulturhalle wird dann einer unserer ersten Beschlüsse sein.“ Besonders enttäuscht zeigten sich die Mitglieder der SPD vom Wortbruch eines CDU-Mandatsträgers aus Schaidt, auch den neuen Standort unterstützt hatte. „Ich hätte es bislang nicht für möglich gehalten, dass gegen die eigene Überzeugung und gegen die Mitbürger und Vereine gestimmt wird, weil ein Vorsitzender oder ein Fraktionssprecher oder ein Bürgermeister oder sonstwer das so wollen“, zeigte sich Hauck auch persönlich betroffen. „Ich bin froh, einer Partei anzugehören, in der das anders läuft und in der offen diskutiert wird, und in der andere Meinungen respektiert und als Bereicherung betrachtet werden.“

SPD-Ortsverein Schaidt