Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf zu Besuch in Wörth

Veröffentlicht am 08.04.2019 in Veranstaltungen

Vergangenen Donnerstagabend begrüßten Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche und der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Wörth, Mario Daum, Wissenschafts- und Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf zur „Midisage“ der Ausstellung „Younger than Yesterday“ im Alten Rathaus in Wörth. Der Minister aus Mainz hatte sich angekündigt, um einen Eindruck vom Kulturfrühling im Süden des Landes zu bekommen. [Lesen Sie hier weiter]


Kulturminister Prof. Dr. Wolf mit der Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche, Ortsvorsteher Roland Heilmann, Bürgermeister Dr. Dennise Nitsche, Mario Daum und Ortsvorsteher Jochen Schaaf.

Unsere Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche leitete den Abend mit den Worten ein, Kultur sei die Sonnenseite des Lebens und betonte, dass es gelungen sei, die Mittel für Kultur im laufenden Landeshaushalt zu verdoppeln. Als Mitglied im Kulturausschuss des Landtags hatte Dr. Katrin Rehak-Nitsche sich dafür mit Nachdruck eingesetzt.

 

Der Bürgermeister von Wörth, Dr. Dennis Nitsche, führte aus, dass eine Stadt wie Wörth am Rhein, in der durch die Industrialisierung Menschen aus aller Welt ansässig geworden sind, unbedingt der kulturellen Impulse bedürfe, um Vielfalt und Offenheit erlebbar zu machen. Er sprach über die Wurzeln der überregional bedeutenden Kulturszene in Wörth, die bis zu Heinrich von Zügel und seiner Malschule zurückreichen. Auch heute sei noch in manchem Wörther Wohnzimmer ein Werk aus dieser Zeit vorzufinden, das dort als „Entlohnung“ für Kost und Logis zurückgelassen wurde. Dr. Nitsche dankte auch dem Minister für die finanzielle Unterstützung des Kulturprogramms mit 25.000 Euro – das sei ein klares Bekenntnis der Landesregierung und des SPD-Ministers Wolf zur Kulturförderung in der Fläche und nicht nur in großen Städten.

 

Wörth bietet ein anspruchsvolles Kunst- und Kulturprogramm an. Dazu gehören Veranstaltungen, regelmäßige Auftritte der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz sowie vieler bekannter Einzelkünstler in der Festhalle, Musicals, Theater, Kinderstücke und Kabarett. Besondere Bedeutung spricht der Bürgermeister auch den lokalen rund 120 Vereinen zu: Nitsche dankte namentlich den Heimatvereinen, den Chören und Gesangvereinen, den Theatergruppen sowie dem Kunstverein und dem Malerring für ihre wertvollen Beiträge zu einem lebendigen Kulturleben.

 

Der Minister würdigte das Engagement der Wörther Kulturschaffenden, insbesondere auch die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen, die unverzichtbar seien. Er verwies darauf, dass deshalb das Land jüngst die Möglichkeiten, Fördergelder zu beantragen, vereinfacht habe. Dies betrifft neben Bibliotheken, Kunstvereinen und Theater auch die Musikschulen. Kultur sei ein „Integrationsfaktor“, den das Land sich bemühe „in die Breite“ auszurichten, d.h., sowohl, was das Alter der Zielgruppen angehe, wie auch in der Fläche sowie in den verschiedenen Formaten. Herzensthema ist für ihn, Kinder und junge Menschen an Kunst und Kultur heranzuführen, insbesondere diejenigen, die im familiären Umfeld wenig Zugang dazu haben. Abschließend stellte die Kunsthistorikerin Dr. Anke Sommer die Werke vor und begleitete durch die Ausstellung. Musikalisch untermalt wurde der Abend vom Duo „Hits ´n Bossa“.

 
 

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