Als Industriestandort muss sich Wörth wahrlich nicht verstecken – doch leider haben die Bürgerinnen und Bürger die damit verbundenen Einschränkungen zu erleiden. Lärm, Abgase und starker Schleichverkehr beeinträchtigen die Lebensqualität in Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth gleichermaßen.
Durchfahrtverbote für schwere LKWs in Wörth, Lärmschutzmaßnahmen an mehreren Stellen im gesamten Stadtgebiet, Tempolimits und kreative Gestaltung von Alternativrouten oder Umgehungen sind dringend geboten. Ein Ausspielen der Ortsteile gegeneinander nach dem Motto „Wir können an Stelle A nicht anfangen, weil Stelle B gleich behandelt werden muss“ ist kontraproduktiv. Eine solche Sichtweise, wie von CDU und Stadtspitze immer wieder vertreten, zementiert den Stillstand. Und die Bürger leiden weiter. Eines nach dem anderen entlang einer klaren Prioritätenliste, aber mit dem Ziel am Ende überall Abhilfe zu schaffen – das muss die Devise sein! Dafür steht die SPD. Und die SPD wird aktiv: Dank des Engagements von Volker Kolbenschlag, SPD, konnte bereits die Zusage eines Unternehmens erreicht werden, dass die LKW dieses Unternehmens nicht mehr durch die Hanns- Martin- Schleyer- Straße fahren. Mit weiteren Speditionen wird die SPD ebenfalls das Gespräch suchen. So muss Politik sein: Aktiv gestaltend.
Was in Stadtspitze und Ratsmehrheit fehlt, sind Visionen für die Zukunft. Nur vier Beispiele: Wie soll das Ortszentrum am Dorschberg weiter entwickelt werden? Was wird aus der Ottstraße im Altort? Wird das Hafengebiet Maximiliansau Freizeitareal oder Industriegebiet? Wie geht es weiter mit dem Industriegebiet in Schaidt? Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern muss eine Perspektive erarbeitet werden, wie wir zukünftig in der Gesamtstadt und in den einzelnen Teilorten leben wollen. Es ist Zeit für den Wechsel – Wörth braucht frische Ideen! Und: Es ist Ihre Heimat, gestalten Sie mit – in der SPD. Wir freuen uns auf Sie und Ihre guten Ideen!
Dr. Dennis Nitsche, Vorsitzender des SPD- Stadtverbands Wörth