SPD-Stadtverband reagiert auf Kommentierungen zur SPD-Ortsbegehung in Maximiliansau

Veröffentlicht am 23.08.2015 in Allgemein

Mit großer Erheiterung hat der SPD-Stadtverband Wörth die Kommentare von Herrn Weiss (CDU) zur traditionellen Sommer-Ortsbegehung der SPD in Maximiliansau aufgenommen (Rheinpfalz-Artikel vom 20. August: Zwei Brücken, zwei Wahrheiten).

Es mag Herrn Weiss schwer treffen, dass das Thema zweite Rheinbrücke nur am Rande hinsichtlich der Verstärkung mit zusätzlichen Stützsäulen angesprochen wurde. Insgesamt dauerte die Begehung von 18:00 bis 20:30 Uhr – wobei Herr Weiss nur in den ersten 25 bis 30 Minuten anwesend war. An der Rheinbrücke wurde ausführlich, das hat Herr Weiss offenbar vergessen, das Thema der attraktiveren Gestaltung der  Rheinpromenade diskutiert. Die Auswirkungen der angekündigten Vollsperrung der Rheinbrücke, und die denkbaren Konsequenzen für den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie wurden während der an die Begehung anschließenden Einkehr diskutiert. In der folgenden Pressemeldung wurden nur die wichtigsten Aspekte aus der Gesamtveranstaltung genannt. Da zur geplanten Sanierung der Rheinbrücke keinerlei neue Informationsstände bestanden, wurde das Thema nicht erneut aufgegriffen. Mit reinen Wiederholungen wollen wir weder Presse noch Bürgerinnen und Bürger langweilen.

Hinweis: Das Unterstützungsschreiben von Dr. Nitsche mit dem Beitritt zum Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke an Herrn Weiss ist bereits vom 29. Juni, darin die Bestätigung, dass der SPD Stadtverband das Aktionsbündnis als überparteiliche Angelegenheit unterstützt. Auch hatte Dr. Nitsche seine Unterstützung für Weiss damals in einer Pressemeldung vom 30. Juni öffentlich gemacht.

Ortsvorsteher Roland Heilmann vertritt seit langem die klare Position, dass aus seiner Sicht die derzeitige Rheinbrückenplanung nur begrenzt Sinn macht. Eine Brücke, die am Ölkreuz endet, hält Heilmann für ungenügend. Auch dass er einen nördlicher gelegenen Brückenverlauf favorisiert hätte, ist kein Geheimnis. Grundsätzlich gilt, dass die SPD als Mitmachpartei ihre Mitglieder ermutigt, sich selbst in Diskussionen einzubringen, um gemeinsam den besten Weg zu finden. Unterschiedliche Sichtweisen bereichern die Debatte und tragen zu einem optimalen Ergebnis bei – innerparteiliche Demokratie ist für die SPD selbstverständlich. Im konkreten Fall, den Herr Weiss zu wittern scheint, sind allerdings keine Differenzen erkennbar.

Mit heiteren Sommer-Grüßen

Der SPD-Stadtverband

Jürgen Nelson, Herbert Hauck