Neues Landeswassergesetz erschwert Fracking

Veröffentlicht am 04.03.2015 in Allgemein

Der SPD Stadtverband Wörth begrüßt nachdrücklich, dass die rot-grüne Koalition ein neues Landeswassergesetz in den Landtag eingebracht hat. Ziel des Gesetzes ist es, dass Tiefenbohrungen wie Fracking oder im Rahmen von Geothermie erschwert werden. Für solche Tiefenbohrungen sollen nach Verabschiedung des Gesetzes wasserrechtliche Erlaubnisverfahren vorgeschrieben sein.

Grundsätzlich verboten ist Fracking zudem in Wasserschutzgebieten, Heilquellenschutzgebieten und Einzugsgebieten von Mineralwasservorkommen. „Damit besteht für uns in der Stadt Wörth die große Chance, dass die Gefahr des Frackings unter unseren Füßen abgewendet werden kann“, freut sich Dr. Dennis Nitsche, der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Wörth. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Sorgen in Mainz ernst genommen wurden und es nun diesen großen Fortschritt in der Sache gibt.“

Die SPD hatte die seismischen Erkundungen der Firma Suez auf dem Gebiet der Stadt Wörth vehement kritisiert und gegen den Mehrheitsbeschluss des Stadtrats gestimmt, der die Erkundungen zugelassen hatte. Im Zuge der Untersuchungen mit schweren Rüttelmaschinen war es auch zu Gebäudeschäden in Wörth gekommen. Über Erkenntnisse aus den Erkundungen hält sich die Firma Suez bislang bedeckt, wie eine Anfrage der SPD-Fraktion im Stadtrat an die Verwaltung Ende 2014 ergeben hatte. „Wir hoffen sehr, dass das Gesetz rasch verabschiedet wird“, blickt Nitsche optimistisch in die Zukunft. „Das wäre auch ein wichtiges Signal für die Frage der Zukunft der Geothermie in Schaidt.“

Dr. Dennis Nitsche, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Wörth