Leben in Wörth: Was wird aus der Ottstraße?

Veröffentlicht am 29.08.2013 in Allgemein

Ob wir wollen oder nicht, unsere Stadt verändert sich. Wir als Wörther Bürger wollen aber weiterhin einen Wohnort haben, wo wir uns wohlfühlen, wo die Geschäfte attraktiv bleiben, wo frei werdende Anwesen von jungen Familien belebt werden und wo sich auch auswärtige Gäste wohlfühlen. Deshalb müssen wir uns alle anstrengen, um dies zu erreichen.

Am 23.07.2013 hatte ich in Absprache mit Anwohnern und Geschäftsleuten der Ottstraße alle Bürger eingeladen. Im mit über 70 Personen voll besetzten kleinen Saal des Bayerischen Hofs erlebten wir einen Vortrag der Agendagruppe unter der Leitung von Herrn Sadowski. Wichtig war mir, dass die Bürgerinnen und Bürger ein Forum erhalten ihre Meinungen und Ideen einzubringen. Das wurde auch rege genutzt. Im Ergebnis wünschen alle Anwohner und Gewerbetreibenden eine möglichst schnelle Verbesserung der Situation in der Ottstraße auf der Basis der Vorschläge der Agenda.

Wenngleich eine Generalsanierung erst in 11 Jahren umlagefähig ist, also von den Anwohnern mitgetragen werden muss, solle die Stadt freiwillig, so das eindeutige Urteil der Versammlung, deutlich früher mit der Neugestaltung beginnen. Die Diskussion hat gezeigt, dass bei allen Anwohnern der Wunsch zur Sanierung bzw. Neugestaltung der Ottstraße besteht. Als Zentrum des Altortes Wörth soll die Ottstraße ein ordentliches Straßenbild aufweisen und ein attraktives Umfeld für Gewerbe, Handel, Gastronomie und Wohnen bieten. In einer informellen Abstimmung haben Anwohner und Gewerbetreibende einmütig die von der Agendagruppe erstellte Dokumentation als gute Grundlage für weitere Ausarbeitungen bestätigt. Speziell in der Ottstraße haben der Straßenbelag und die Randsteine durch den Eselsbuckel- und den Gleisumbau erheblich gelitten, zahlreiche gebrochene Platten auf dem Gehsteig sind nicht nur eine Stolperfalle sondern auch unschön anzusehen.
Klar muss aber auch sein, dass die Ottstrasse nicht der alleinige „Angriffspunkt“ für eine Altort- Aufwertung ist. Es muss auch in Ludwig,- , Luitpold- und Herrenstraße eine entsprechende Verbesserung gehen. Ebenso sollte die Fläche zwischen Heilbach und Herrenstraße im Sinne der ganzen Ortsentwicklung weiter im Fokus bleiben. All dies muss frühzeitig für die betroffenen Bürger transparent gemacht werden – mit Möglichkeiten zur Teilhabe und zum Mitgestalten. Nur so wird auch die nötige Akzeptanz für die Umbauten erreicht.

Ihr Ortsvorsteher
Roland Heilmann