Aktuelle Entwicklungen zur Rheinbrücke

Veröffentlicht am 08.07.2015 in Allgemein

Dr. Dennis Nitsche, Bewerber um das Amt des Bürgermeisters von Wörth, verfolgt die Entwicklung zum baulichen Zustand der bestehenden Rheinbrücke und zum geplanten Neubau einer zweiten Rheinbrücke mit großer Aufmerksamkeit. Auf eine Pressemitteilung (Originaltext untenstehend) der Landtagsvizepräsidentin Barbara Schleicher-Rothmund bezieht Nitsche klar Stellung: „Eine Vollsperrung der Rheinbrücke ohne alternative Rheinbrücke wäre für Wörth dramatisch. Erstens, weil unsere Unternehmen zwingend auf den Lieferverkehr angewiesen sind.

Zweitens, weil zahlreiche Arbeitnehmer diese Verbindung tagtäglich nutzen. Und drittens, weil wir in Maximiliansau und Wörth Hauptleidende des drohenden Verkehrschaos sein würden.“ Als Bürgermeister will Nitsche sich nachdrücklich dafür einsetzen, gemeinsam mit den Verantwortlichen in Bund und Land sowie in der Stadt Karlsruhe den verzögerten Fortgang der Planung einer zweiten Rheinbrücke voranzutreiben und dabei die Wörther Interessen nachdrücklich vertreten.

 

Pressemitteilung

Zweite Rheinbrücke: Zum Sanierungsbedarf von Vorlandbrücke und Wörther Trog (Rheinzabern, 06.07.2015)

Barbara Schleicher-Rothmund, Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Landtags, hat sich in einem Schreiben zum Sanierungsbedarf der Zufahrt (A 65/B 10) auf pfälzischer Seite zur Rheinbrücke bei Wörth an das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur in Rheinland-Pfalz gewandt.

Minister Roger Lewentz teilte ihr daraufhin mit, dass die Vorlandbrücke Maximiliansau aufgrund der Ergebnisse einer Nachrechnung im nächsten Jahr eine Hilfsunterstützung erhalten wird. In voraussichtlich 10 bis 15 Jahren müssen dann die Vorlandbrücke erneuert und der Wörther Trog saniert werden. Auch könnten diese Maßnahmen nur unter einer Vollsperrung der gesamten Strecke durchgeführt werden. Durch den Bau einer zweiten Rheinbrücke wäre jedoch die Einrichtung einer vertretbaren Umleitung möglich.

Schleicher-Rothmund: „Die bestehende Rheinbrücke und die vorgelagerte Infrastruktur selbst haben bereits ein stolzes Alter auf dem Buckel. Als wäre die Faktenlage für eine zweite Rheinbrücke nicht ohnehin schon erdrückend genug, so mahnt auch dieser mit einer Vollsperrung verbundene zukünftige Sanierungsbedarf den Bau der Brücke an. Deshalb bekräftige ich: Wir brauchen die zweite Rheinbrücke!“