Willkommen beim SPD-Ortsverein Wörth

Wörth ist das Verwaltungszentrum der Stadt Wörth am Rhein, liegt am nördlichen Rand des Bienwaldes und zählt mit 9.245 auch die meisten Bürgerinnen und Bürger des Stadtgebiets.

Urkundlich wurde Wörth erstmals im Jahre 1280 erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde Wörth an das regionale Eisenbahnnetz angebunden und ist seither ein zentraler Bahnhof der Südpfalz, der Verbindungen in alle Himmelsrichtungen, bis hin ins elsässische Strasbourg bietet. Neben dem seit 1960 ansässigen LKW-Montagewerk der Daimler AG mit rund 11.000 Arbeitsplätzen haben sich in den Folgejahren viele große, mittlere und kleine Unternehmen in Wörth angesiedelt. Darunter die Papierfabrik Palm, ThyssenKrupp, SKA Sitze GmbH, zwei Speditionen, ein Verteilzentrum und die Pfälzer Erfrischungsgetränke. Seit 1971 existiert der Verein für Handel und Gewerbe, der gegenwärtig über 100 Mitglieder zählt. Bereits in den 1970er Jahren galt Wörth aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung als „Visitenkarte von Rheinland-Pfalz“. Wörth wurde am 14. Mai 1977 zur Stadt erhoben.

Bekannt ist Wörth vor allem auch für seine Bildungsinstitutionen: zwei Grundschulen, das Europa-Gymnasium, eine Integrierte Gesamtschule und eine Berufsbildende Schule.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands kann auf eine lange Tradition in Wörth zurückschauen. Bereits im Jahre 1900 wurde der erste Sozialdemokratische Wählerverein unter Jakob Isemann und Georg Adam Kauter im Sinne von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ gegründet. Sechs Jahre später schlug dann die Geburtsstunde des SPD-Ortsvereins. Bereits 1909 erhielt die SPD in Wörth drei von 18 Sitzen im Gemeinderat. 1923 wurde Hedwig Langolf als erste Frau im Ortsverein als Mitglied begrüßt. In der Zeit des Nationalsozialismus (1933 – 1945) waren die Mitglieder des SPD-Ortsvereins gezwungen ihr Mandat niederzulegen, der Ortsverein wurde aufgelöst.

1946 erfolgte die Neugründung des SPD-Ortsvereins mit 25 Mitgliedern unter dem Vorsitzenden Ludwig Ingenthron. Unter dem Vorsitzenden Willi Hammel wird die SPD stärkste Fraktion im Wörther Gemeinderat. 1969 gründete Käthe Baz die erste Frauengruppe innerhalb des Ortsvereins. In der Regierungszeit von Willy Brandt erreichte auch der SPD Ortsverein unter den Vorsitzenden Ewald Scheurer und Günter Tröscher – beide inzwischen Ehrenvorsitzende – seinen höchsten Mitgliederstand (127 Mitglieder und 22 Juso-Mitglieder). 1977 übernahm Faust Seeger den Vorsitz des Ortsvereins und leitete diesen bis 1993. Seither wird der Ortsverein unter dem Vorsitzenden Wolfgang Faust geführt. Im Jubiläumsjahr 2006 zählte der Ortsverein 73 Mitglieder.

1989 wählten die Bürgerinnen und Bürger Günter Tröscher zum ersten sozialdemokratischen Ortsvorsteher der Wörther Nachkriegsgeschichte. Tröscher übte dieses Amt 15 Jahre erfolgreich aus und wurde zweimal wiedergewählt. 2004 wählten die Wörther Roland Heilmann zu Tröschers Nachfolger, der 2009, 2014 und 2019 mit großer Mehrheit im Amt bestätigt wurde. Im März 2021 konnte sich Helmut Wesper als SPD-Ortsvorsteherkandidat gleich im ersten Wahldurchgang mit 51,3 Prozent gegen drei Mitbewerber durchsetzen.  2024 fand im März die Neuwahl des Ortsvorstehers statt, dabei wurde Helmut Wesper mit 72,0 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Wesper ist damit der dritte sozialdemokratische Ortsvorsteher im Ortsbezirk Wörth.

Seit der Kommunalwahl 2024 ist die SPD Wörth gegenwärtig mit Ulrike Werling und Helmut Wesper, sowie ohne Parteizugehörigkeit Günther Bähr und Metin Istanbullu im Stadtrat vertreten. Im Ortsbeirat Wörth sind von der SPD, unter dem Vorsitz von Ortsvorsteher Helmut Wesper, Christiane Ell, Peter Poreba und Lukas Neubauer, sowie ohne Parteizughörigkeit Jürgen Brehm und Karl Geideck.