Bürgermeister Nitsche startet Verkehrslenkung

Veröffentlicht am 11.06.2018 in Allgemein

Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche und die Ortsvorsteher von Maximiliansau, Jochen Schaaf, und von Wörth, Roland Heilmann, sowie die Ordnungsverwaltung haben einen bemerkenswerten Vorschlag zur Verhinderung der Staubelastung vorgelegt: Die Ortsdurchfahrten von Wörth und Maximiliansau sollen für den morgendlichen Durchgangsverkehr Richtung Rheinbrücke/Karlsruhe gesperrt werden. Vorbei also die Zeiten, in denen beide Ortsbezirke im Verkehr erstickten und endlose Staus die Morgenstunden prägten! [Lesen Sie hier weiter]

In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses wurde das Konzept, die Ortsdurchfahrten in Maximiliansau und im Altort von Wörth in den Morgenstunden zu sperren, mit Unterstützung eines Planungsbüros vorgestellt. Nach einer provisorischen Übergangszeit, in der händisch Durchfahrtssperren aufgestellt werden, soll ein vollautomatisiertes System eingeführt werden. (In Prüfung ist derzeit noch, ob dafür Schranken, Rotlicht oder versenkbare Poller eingesetzt werden.)

Während des provisorischen Betriebs werden auch Ortsansässige die Absperrung nicht passieren können, im ausgebauten Zustand soll die Zufahrtberechtigung dann z.B. über Chipkarte oder Transponder erfolgen. Nitsche betonte in der Sitzung des Hauptausschusses, dass die Einschränkungen selbstverständlich für den Einzelnen unkomfortabel sein können, aber das Gemeinwohl der Vielen es erfordere.

Seit Jahrzehnten leiden die Bürgerinnen und Bürger unter der zwischenzeitlich nahezu allmorgendlichen Stauproblematik, die sich durch den Altort von Wörth und Maximiliansau zieht. Trotz des beschilderten Durchfahrtsverbots nahmen die Pendler die Schleichwege und gefährdeten teilweise auch die Gesundheit von Radfahrer und Fußgänger. Mit der Sanierung der Rheinbrücke, die ab 30. Juli beginnen soll, droht sich die Situation drastisch zu verschärfen. Dieser Belastungsprobe wird nun die Verwaltung mit der Durchsetzung des Durchfahrtsverbots entgegnen.

Dieses Vorgehen fand im Hauptausschuss grundsätzlich Zustimmung von allen Seiten, wenngleich die CDU im Vorfeld die Lösung als "Wagenburgmentalität" abgetan hat. Ihr wäre wohl der Ausbau eines Schilderwaldes lieber gewesen, der allerdings ohne Wirkung bleibt, da die Kapazitäten für die Kontrollen bei der Polizei schlichtweg nicht vorhanden sind. Die SPD begrüßte, dass die Verwaltung zusammen mit den Ortsvorstehern endlich eine wirkungsvolle Lösung präsentierte, auch wenn es in der Anfangszeit sicherlich eine große Herausforderung für die Bürgerschaft, die Verwaltung und Berufstätige in der Stadt sein wird.

Im Übrigen werden nicht alle Zufahrten in den Morgenstunden (6:00 bis 8:30 Uhr) gesperrt, sondern nur die Ortseinfahrten in der Luitpoldstraße und Forlacher Straße im Ortsbezirk Wörth und in der Eisenbahnstraße (Höhe Vater Rhein) und Pfortzer Straße sowie Cany-Barville-Straße im Ortsbezirk Maximiliansau. Die Zufahrten über die Bahnhofstraße und über den Dorschberg (Wörth) sowie über die Anschlussstelle Maximiliansau West bleiben für den Kraftfahrtverkehr jederzeit zugänglich!

Es folgen nun noch Abstimmungen mit dem Landesbetrieb für Mobilität. Zeitnah sollen auch die Bürgerinnen und Bürger über das Vorgehen informiert werden.

 
 

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