
Mit der Eröffnung eines XL- Schlecker- Marktes in Wörth setzt die Firma Schlecker ihren kaltschnäuzigen Kurs im Umgang mit Arbeitnehmerrechten fort.
Eröffnung eines Schlecker- XL- Marktes in WörthArbeit ![]() Mit der Eröffnung eines XL- Schlecker- Marktes in Wörth setzt die Firma Schlecker ihren kaltschnäuzigen Kurs im Umgang mit Arbeitnehmerrechten fort. Versetzung in weiter gelegene Märkte und/oder verschlechterte Arbeitsbedingungen im neuen XL- Markt, das ist die Methode mit der die Firma Schlecker Gewinnoptimierung vor allem auf dem Rücken von berufstätigen Frauen macht. Im neuen Markt wird der neue bzw. alte Job dann für weniger Geld, ohne Weihnachtsgeld, ohne Urlaubsgeld, längere Arbeitszeit und wesentlich weniger Urlaub angeboten. Ganz offensichtlich wird hier ein Schlupfloch der Gesetzgebung hemmungslos ausgenutzt. Von daher ist es dringend geboten dieses Schlupfloch der Gesetzgebung unverzüglich zu schließen. Die rheinland- pfälzische Landesregierung hat mit ihrer Bundesratsinitiative gegen die Verdrängung oder Ersetzung von Stammbelegschaften durch die Beschäftigung von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern unter Wahrung des Grundsatzes „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ vom vergangenen Freitag eine notwendige Initiative ergriffen. Es wäre ein erster Erfolg gewesen, wenn dieser Initiative zugestimmt worden wäre. Bedauerlicherweise wurde der Antrag in die Ausschüsse verwiesen. Gewisslich nicht das richtige Signal an die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort. Zum Hintergrund: Veröffentlicht am 01.04.2010
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